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Sanja Lovrenčić
Schlittschuhbahn
OT: Klizalite, 299 Seiten, meandar Zagreb 2005
Deutsche, französische, niederländische, spanische und skandinavische Rechte verfügbar
Ein Ort, an dem sich verschiedene, aber auch immer
wieder dieselben Figuren einfinden, um eine Weile alleine zu sein,
aber doch unter Menschen. Wo sie ihre Kreise ziehen, sich ihre
Spuren kreuzen, überlagern, verwischen, bevor sie sich im Alltag
wieder unauffindbar zerstreuen. Doch da ist jemand, der dieses
Treiben eine Saison lang tagtäglich verfolgt: Žac, der Inhaber
des Schlittschuhverleihs und die gute Seele der Schlittschuhbahn
ist dieser Mittelpunkt in Sanja Lovrenčićs
Roman. Er kennt die unbewussten Verbindungen zwischen den Figuren
und erkennt ihre Sehnsucht nach Nähe und ihren Traum, die alltägliche
Realität zu überwinden. Und er erzählt davon in poetischen Sequenzen,
in angedeuteten, impressionistischen Bildern, mit Exkursen in
innere Monologe und vielen Perspektivwechseln. Am Ende entsteht
daraus ein flüchtiges, federleichtes Ganzes, das sich in einem
zauberhaften Stadium zwischen Verknüpfung und Zerstreuung in der
Schwebe hält.
weitere Werke:
Zlatna riba i istočni
Ariel, Kurzprosa, 2010
Cetiri
strašna Fufoždera i jedan mali Fufić,
Kinderbuch 2001
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